Als ich am Samstagabend nach Hause kam, war der Kimchi-Kohl schon da.
Es war schon spät am Sonntag, weil eine Veranstaltung stattfand, aber ich hatte das Gefühl, ich müsste unbedingt Kimchi machen.
Mein Mann war schon dabei, die Essensreste zu zerkleinern.
Ich hatte Mitleid, zog mich schnell aus und fing sofort an, Kimchi zuzubereiten, aber mein Mann sagte mit sehr müder Stimme:
„Muss ich das jetzt wirklich tun?“, fragte er genervt. „Ich war heute müde und wollte mich ausruhen.“
In diesem Moment war ich so müde, dass mir die Worte „Das ist fast alles, was ich tue, warum rege ich mich also auf, wenn ich doch nur Danke für Ihre harte Arbeit sagen müsste?“ auf die Lippen kamen, aber ich verschluckte sie und hielt den Mund.
Da kam mir plötzlich die Kampagne „Die Sprache der mütterlichen Liebe“ in den Sinn.
Also sagte ich zu meinem Mann: „Es tut mir leid. Das muss schwer für dich gewesen sein.“
Es herrschte einen kurzen Moment Stille, und mein Mann half mir leise beim Aufräumen nach der Kimchi-Zubereitung.
Bevor ich ins Bett ging, sagte ich immer: „Du hast heute hart gearbeitet. Ruh dich jetzt aus.“
Die Sprache mütterlicher Liebe verhinderte unnötige Streitigkeiten.
Heute habe ich gespürt, dass je mehr ich die Sprache der mütterlichen Liebe übe, desto mehr Freude und Glück sie mir bringt.