Der Schmetterlingseffekt beschreibt das Phänomen, dass eine winzige, scheinbar unbedeutende Veränderung letztendlich zu einer enormen, unerwarteten Veränderung führen kann. Ich glaube, ich habe den Schmetterlingseffekt selbst erlebt, als ich eine Woche lang die liebevolle Art meiner Mutter praktizierte.
Die Sprache der mütterlichen Liebe gibt es schon seit geraumer Zeit, aber sie wurde weder in der Kirche, noch zu Hause oder außerhalb gut in die Praxis umgesetzt.
Durch meine tägliche Teilnahme am Schülercamp während der Winterferien nahm ich mir vor, die Sprache der mütterlichen Liebe zu üben. Ich hatte vorher noch nicht einmal ein einfaches „Hallo“ richtig sagen können, aber als ich Busfahrer, Angestellte im Supermarkt, Restaurantbesitzer und andere mit einem „Hallo“ begrüßte, lächelten sie mich alle herzlich an. Es war wirklich erstaunlich, wie selbst ein kleines Wort ein so großes Lächeln hervorrufen konnte.
Ich habe auch über Worte und Taten nachgedacht, die ich zuvor aufgrund meiner engen Freundschaften ignoriert hatte. Ich übte oft, Dinge zu sagen wie: „Du bist toll“, „Danke“ und „Danke“. Wenn es einer Freundin nicht gut ging, spendete ich Trost und sprach ihr mütterliche Worte zu: „Du machst das super“ und „Ich drücke dir die Daumen“.
Nachdem ich das eine Woche lang geübt hatte, begannen meine Freunde, mir freundliche Worte zu sagen, und wir schufen eine Atmosphäre gegenseitiger Rücksichtnahme und Unterstützung. Mir wurde klar, dass sich mit Beginn meiner Übung viele Veränderungen um mich herum ereignet hatten.
Ich habe über die Dinge nachgedacht, die ich unbedacht in der Kirche gesagt habe, eine Woche lang die Sprache mütterlicher Liebe geübt, über meine Worte und Taten nachgedacht und bin meinen Schwestern näher gekommen.
Obwohl es nur eine kurze Woche war, spürte ich eine deutliche Veränderung. Ich werde weiterhin die Sprache mütterlicher Liebe üben. Außerdem habe ich mir vorgenommen, in allem, was ich tue, die Initiative zu ergreifen.