„Wenn ich mich im Spiegel betrachte, sehe ich mich auch in dir.“
Eine Schwester schreibt oft Briefe, in denen sie den anderen Mitgliedern Mut zuspricht und sie tröstet, und zeichnet dazu unglaublich schöne Karikaturen. Einmal zeigte sie mir beim Spazierengehen ihre Gedichtsammlung. In einem Gedicht las ich, dass sie auch die Hauptverdienerin ihrer Familie ist und dass es auch für sie sehr schwer ist. Als ich das Ende las, sah ich, dass Mutter ihr am Ende einen Brief mit aufmunternden Worten überreichen würde, und ich weinte mitten auf der Straße.
Es war so berührend zu erfahren, dass die Schwester, die alle tröstet und ermutigt, sogar ihre Familie, dies nur deshalb kann, weil sie selbst so viel Trost und Ermutigung aus der Liebe ihrer Mutter erfährt. Auch ich fand Trost, denn ich bin ebenfalls die Hauptverdienerin meiner Familie, und beim Lesen des Gedichts konnte ich mich in ihre Lage versetzen, da ich mich ebenfalls an die Ermutigung meiner Mutter erinnere. Ich danke meiner Mutter für ihre grenzenlose Liebe und werde darüber nachdenken, wie ich im neuen Jahr selbst noch besser andere ermutigen kann.
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Eines Nachmittags nach dem Unterricht kam die Schwester als Erste in die Kirche, und wir kicherten beide, als wir sahen, dass wir die gleichen Kleider trugen! Also aßen wir auch das gleiche Essen und aßen fröhlich zusammen zu Mittag!