Nach meiner Geigenstunde um 9 Uhr musste ich direkt im Anschluss bis Mittag an der Vorbereitungsstunde in der Kirche teilnehmen. Da ich nur eine Stunde bis zu meiner Vorlesung und noch 45 Minuten Fahrtzeit zur Uni hatte, wusste ich, dass ich weder Zeit für Frühstück noch für Mittagessen haben würde. Ich beschloss, einfach durchzuhalten und nach Vorlesungsende um 15:30 Uhr spät zu Mittag zu essen.
Doch dann geschah etwas, das mich zutiefst berührte.
„Du kannst dir von der Ältesten eine Lunchbox holen“, sagte unsere Aufseherin, als ich kurz vor meiner Universität stand.
Bevor ich zur Schule ging, bereitete meine Älteste mir eine Lunchbox vor. In diesem Moment spürte ich, wie meine Augen weich wurden. Weit weg von meinen Eltern in der Provinz zu leben, ist nie einfach. Manchmal lastet die Verantwortung, alles allein zu schaffen, schwer auf mir. Doch heute, durch diese kleine Geste der Liebe, wurde mir bewusst, dass ich nie wirklich allein bin. Ich bin immer bei meiner „Familie“! 💕
Später teilte ich die Trauben, die so süß waren wie die zärtliche Liebe meiner Mutter, mit meinen Freunden an der Universität. Solche Momente erinnern mich an den warmen Trost und die Fürsorge, die Vater und Mutter uns durch unsere himmlische Familie immer wieder schenken. 💝
Ich danke Vater und Mutter von Herzen, dass sie mich durch meine spirituelle Familie mit ihrer Liebe umfangen. Ihre Fürsorge zeigt sich in den kleinsten Gesten, die doch mein Herz tief berühren! 💕